Archiv für die Kategorie ‘FEATURED’:

Stoppschilder waren gestern

Bei Nerdcore gibt es eine nette Auflistung der neuen Vorschriften des Entwurfs zur Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrages (JMStV-E). Beim Lesen konnte ich nur den Kopf schütteln.

USK18So soll das Internet eine abgestufte Altersfreigabe wie bei der FSK/USK bekommen. Nicht jugendfreihe Seiten sollen erst Abends freigeschaltet werden dürfen. Außerdem können Betreiber von Seiten für durch Besucher bereitgestellten Content (z.B. Blogkommentare) verantwortlich gemacht werden und müssen diese gegebenenfalls zensieren. Aber lest euch die Liste am besten selber durch.

Hat die Politik durch das Debakel um Ursula von der Leyens Stoppschilder denn überhaupt nichts gelernt? Wer die Bedeutung der Netzneutralität nicht versteht oder bewahrt, der möge sich bitte für immer aus dem Internet ausloggen.

Googles Supertelefon “Nexus One”

Liebe Leser des Blickwerfers, ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Sven (mit V!) und ich werde dem Swen (mit W) hier auf Blickwerfer.de ein wenig unter die Arme greifen, indem ich gelegentlich Artikel schreibe. Ich habe viele Interessen, unter anderem das World Wide Web, Filme, Musik und Technik. Ich hoffe, dass ich euch für meine Themen begeistern kann und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Swen.

Am Dienstag dieser Woche hat Google um 19 Uhr unserer Zeit (10 Uhr in Mountain View) sein erstes, eigenes Smartphone – oder wie Google es nennt “Superphone” – vorgestellt. Die Ankündigung war keine Überraschung, denn schon die letzten Wochen geisterten etliche Gerüchte um das Google-Mobiltelefon in der Blogosphäre herum. Ich habe die, für Google meiner Meinung nach relativ klein gehalten, Pressekonferenz über einen inoffiziellen Videostream verfolgt. Bahnbrechende Neuigkeiten gab es nicht, so haben sich die meisten Gerüchte bewahrheitet.

Googles erstes Smartphone "Nexus One"

Googles erstes Smartphone "Nexus One"

Die schlechte Nachricht zuerst: Das Nexus One wird vorerst nur in den USA über den Google-Shop verkauft und kostet dort bei Abschluss eines T-Mobile-Vertrags $180, als unsubventioniertes Telefon ohne SIM-Lock $530. Der europäische Markt folgt im “Frühjahr“.

Das Nexus One basiert auf der neusten Version 2.1 von Android, ein freies Betriebssystem und Software-Plattform für mobile Geräte, das von der Open Handset Alliance entwickelt wird, an der Google maßgeblich beteiligt ist. Die größten Neuerungen der Version 2.1 sind hauptsächlich ästhetischer Natur. Auf dem YouTube-Kanal kann man das Nexus One in Aktion sehen und ich muss sagen, das Benutzer-Interface sieht sexy aus! Android enthält unter anderem Anwendungen für E-Mail, einen Web-Browser, Navigation (Google Maps Navigation) und Google Earth.

Die Hardware besteht aus einem Multi-Touch AMOLED Display mit einer Auflösung von 480×800 Bildpunkten, wobei die mitgelieferten Anwendungen (aus patentrechtlichen Gründen?) zur Zeit nur Single-Touch unterstützen. Angetrieben wird das Gerät von einem 1 Ghz Snapdragon-Prozessor, der dem System laut Testberichten gegenüber anderen Android-Telefonen schnellere Reaktionszeiten beschert. Weiterhin enthält das Nexus One 512 MB RAM, 512 MB ROM und eine 4 GB microSD-Karte, die mit einer bis zu 32 GB bestückten Karte ausgetauscht werden kann. WLAN und Bluetooth sind selbstverständlich auch an Bord. Telefonieren kann man damit übrigens auch, und zwar in GSM- und UMTS-Netze, wobei GPRS/EDGE und HSDPA/HSUPA unterstützt werden. Überdies enthält das Gerät eine 5-Megapixel-Kamera, GPS-Empfänger, Kompass sowie Licht-, Annäherungs- und Beschleunigungssensoren.

Das klingt wirklich alles toll und das Smartphone sieht insgesamt sehr schick aus, doch eine Sache stört mich: der Preis. Zwar ist ein iPhone ohne Vertrag immer noch mehr als doppelt so teuer wie ein Nexus One, doch hätte ich von Google hier erwartet, dass sie die innovative “Google-Strategie” bei der Vermarktung Ihrer Produkte gehen: Produkt günstig auf den Markt bringen und anschließend durch Werbefinanzierung oder Zusatzdienstleistungen verdienen. Als Einnahmequelle sehe ich hier unter anderem den Android Market, also die Plattform, wo Apps (altdeutsch Anwendungen) für Android-Geräte gekauft bzw. kostenlos heruntergeladen werden können. Auch hätte ich mir einen günstigeren Preis zu Gunsten der Verbreitung von Android gewünscht, denn das offene Android-System ist dem iPhone meiner Meinung nach technisch und ideologisch überlegen.

Warum Google hier nicht an der Preisschraube gedreht hat, um das Wachstum von Android zu fördern, ist mir schleierhaft. Denn: Mehr verkaufte Android-Telefone bedeutet mehr Android-Nutzer und -Entwickler, bedeutet mehr Android-Apps und bedeutet letztendlich mehr Umsatz über den Market.

Ich werde nun erstmal abwarten, denn für dieses Jahr sagen Marktforscher 50 neue auf Android basierte Geräte und Preise unter 100€ (ohne Subventionierung) voraus. Es bleibt spannend!

Glamour photography by Juan Camilo Palacio Ruiz

Kreative und beeindruckende Glamour-Fotografie von Juan Camilo Palacio Ruiz. Juan ist ein professioneller Fashion-Fotograf aus Columbien. Ich mag solche Bilder und die Frauen sind ja mal mehr als hübsch.

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Dieses Bild erinnert mich an die Danny.

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Auch Danny :D

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Ebenfalls. So sah auch meine Ex aus *grrr*

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Wer ist nun tic und wer ist tac?^^

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Ich bezweifle, dass das ihre echten Haare sind, die da so gestyled sind. Wenn doch, dann awesome!

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Nice.

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Das erinnert mich an den Film: “Das Parfum”.

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Das Make-up ist der Wahnsinn.

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Perfektes Gesicht. Schöner Lichteffekt links im Bild.

Künstler: Juan Camilo Palacio Ruiz
Quelle: http://www.juancamilopalacio.com

10.000 T-Shirts kunstvoll dargestellt

Dieses Kunstwerk besteht aus 10 000 T-Shirts von der Marke American Apparel. Es entstand in Zusammenarbeit mit Ball-Nogues Studio. Das sieht echt gut aus und ich würde gerne mal live vor diesem “Bauwerk” stehen. American Apparel ist eine Bekleidungsmarke die hier in Deutschland nicht uneingeschränkt über das Internet bestellbar ist. Sehr schade. Ich finde immer mal ein Hemd was ich unbedingt haben muss und das ist das oft von American Apparel *grrrrr*

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Gesehen und mehr Bilder bei: Fubiz

Kreative Fotografie von Alan Jaras

Ich habe schon einmal über Alan Jaras’ Fotografie gebloggt. Nun habe ich neue Fotos von ihm gefunden. Ich bin immer noch fasziniert, von seiner Methode.  Alan Jaras schickt einen konzentrierten Lichtstrahl durch unterschiedlich geformte und gefärbte Plastikfilter und hält das Ergebnis direkt auf 35mm Analogfilm fest. Eine Linse nutzt er dabei nicht. Außer dem nachträglichen Scan findet keine nachträgliche Bildbearbeitung statt. Wahnsinn. Motive müssen nicht immer halb nackt, frau und sexy sein, um mich zu begeistern. Geht auch so ;)

Alan Jaras

Alan Jaras

Alan Jaras

Gesehen bei: Jeriko

Mehr Fotos auf: Alan Jaras @ Flickr

Manhatten-Skyline aus dem Gedächtnis gezeichnet

Stephen Wiltshire, ein britischer Künstler, zeichnet die Skyline von Manhatten allein aus seinem Gedächtnis heraus auf. Bei Wiltshire wurde im Alter von 3 Jahren Autismus festgestellt, dadurch hat er ein erstaunliches fotografisches Gedächtnis. Zuschauen kann man ihm dabei auf seiner Live-Webcam. Am 26. Oktober begann Wiltshire die 18 Fuß große Leinwand, am Pratt-Institut in Brooklyn, zu füllen. Mit seinem Gedächtnis würde ich gerne in meine nächste Prüfung gehen. Erstaunlich zu was das menschliche Gehirn fähig ist.

manhattan skyline

manhatten skyline

manhattan skyline

Fotos © stephen wiltshire

Gesehen bei: Designboom

Mystische Fotografie von Barry Underwood

Diese beeindruckenden Fotografien des Künstlers Barry Underwood werden, in einer Serie von 21 Fotografien, derzeit in der Galerie “The Johansson Projects” in Oakland ausgestellt. Bilder von Wald und Landschatsformen in Verbindung mit Licht erzeugen eine mystische Atmosphäre.

Barry Underwood

Barry Underwood

Barry Underwood

Barry Underwood

Barry Underwood

Barry Underwood

Bildquelle und gesehen bei: Fubiz

Kleid bestückt mit 24000 Farb-LEDs

Einfach fantastisch! 2400 LED lassen das Kleid in verschiedenen Farben erstrahlen. Dabei sind die LEDs nur 2x2mm klein und lassen ein bequemes Tragen des Kleides zu. Es ist zugleich das größte tragbare Display der Welt. Entwickelt wurde das Kleid vom Londoner Design-Haus Cutecircuit. Die Batterien für die LEDs sind austauschbar ins Kleid eingearbeitet, und stören nicht beim Tragen. 30-60 Minuten leuchtet das Kleid, bis es wieder frischen Saft braucht. Live bestaunen kann man dieses tolle Kleid im “Museum of Science and Industry” in Chicago. Ein bischen erinnert mich das Kleid an Dornröschen (Disney), als die Hexen sich zum Schluss nicht über die Farbe des Kleides einig wurden und die Farbe deshalb ständig wechselte.

LED Kleid

LED Kleid

LED Kleid

Gesehen bei: Wired Fotos: j.b. spector/the museum of science and industry

Farbexplosionen von Gabriel Wickbold

Schaut euch mal die Arbeit des brasilianischen Fotografen Gabriel Wickbold, mit seinem breiten Portfolio Carbonmade, an. Die bunten Bilder mit Explosionen von Farben haben eine besondere Bindung an den menschlichen Körper. Mehr Bilder von seiner Arbeit findet ihr auf seiner Portfolio-Website. Bei solchen Bildern frage ich mich immer wie nacher das Fotostudio aussehen mag. Die Bilder sind ein echter Blickfang und ich möchte unbedingt eins in groß auf Leinwand haben.

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Bildquelle: Carbonmade

f5×5x5 nennt sich das Kunstwerk

Aus einer Kombination von Aluminum, Plexiglas, LED Lichtern, Schrittmotoren und IR-Tracking-Technologien wurde die f5x5x5 Skulptur, vom belgischen Designstudio lab[au], geschaffen. Sie wird derzeit in der pariser Kathedrale von Saint-Denis ausgestellt und ist dort zu bestaunen. Mir ist aufgefallen, dass in letzter Zeit immer öfter Kirchen als Ausstellungsorte für moderne Kunst genutzt werden. Dieser Trend gefällt mir!

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Bildquelle, Video und gesehen bei: Designboom