Archiv für die Kategorie ‘TECHNIK’:

Kommt bald das GDrive?

Seit Jahren wird darüber spekuliert, dass Google einen neuen Dienst anbieten wird, bei dem man beliebige Dateien bei Google hochladen kann. Eine Online-Festplatte also. Nun scheint das Vorhaben verwirklicht zu werden. Wie Google in seinem Enterprise Blog verkündet hat, wird man bald beliebige Dateitypen bei Google Docs hochladen können.

Der gemeine Anwender bekommt 1 GB zur Verfügung gestellt und kann Dateien mit einer Größe bis zu 250 MB in der Google-Cloud speichern. Firmenkunden von Google können zusätzlichen Platz für 3€ pro GB pro Jahr erwerben. Endanwender sollen zu günstigeren Konditionen auch das Speichervolumen erhöhen können, wobei ich dazu im Netz bisher nur widersprüchliche Preisangaben gefunden habe.

Macht Google nun Diensten wie Dropbox oder Ubuntu One Konkurrenz?

PS: Wenn ihr euch über den Link oben bei Dropbox anmeldet, bekomme ich 250MB Speicherplatz zugeschrieben. Wollte ich nur gesagt haben damit niemand behaupten kann, ich würde solche Referrer-Links verschleiern ;)

OnLive – Games on Demand

Hallo Blickwerfer-Leser. Auch eine kurze Vorstellung meinerseits zusammen mit meinem ersten Artikel auf dem Blickwerfer: Mein Name ist Stephan (mit PH ;)) und werde nun auch ab und an hier meinen Senf ablassen, und das ist immerhin meistens das Einzige was sich in meinem Kühlschrank befindet. Zu meinen Interessen zähle ich, außer natürlich ab sofort dem Bloggen, Cocktails, das Partyleben, Technik, Online Gaming und Serien & Filme. Eines muss ich noch loswerden: Den Swen (mit W) habe ich bei einem 30m Moonwalk kennengelernt!!

Vor einigen Wochen wurde ich auf OnLive aufmerksam. Hauptsächlich geht es darum, Video- oder Computerspiele nicht mehr lokal auf seiner eigenen Konsole oder auf seinem PC zu installieren sondern auf einem der OnLive Server. Das bedeutet, dass eure Hardware niemals zu alt wird, da alle Berechnungen für das Spiel auf dem Server ausgeführt werden und einem selbst nur die reinen Videoinformationen gesendet und dargestellt werden. Also so, als würdet ihr einen Film schauen und das schafft nunmal auch der älteste PC oder gar ein Smartphone oder man spielt direkt auf dem TV. Und das Einzige was man braucht ist eine kleine Micro Console für das dekodieren des Videosignals oder ein 1 MB großes Plugin für den PC/MAC.

Die Hauptprobleme die mir da direkt in den Kopf kamen, waren zum einen die Internetleitung, der Ping, und wie soll der Server das packen, das Spiel zu “spielen” und den Grafikoutput so schnell zu einem Frame zu encoden ohne das der Enduser das Gefühl hat, dass alle seine Eingaben verzögert reagieren. Laut Steve Perlman haben sie diese Probleme aber für die USA bereits gelöst und dort läuft auch schon der Beta-Test. In dem folgenden, leider recht langem Video bekommt ihr einen Überblick über das was OnLive ist und leistet.

Die großen Spiele Publisher haben bereits ihre Entwicklungen für das neue System angekündigt -- und mich damit zu der Frage gebracht, was bringt das ihnen? Aber auch das wird in dem Video zum Punkt gebracht: Keine Raubkkopien, Entwicklung für nur eine Plattform, Debugging mit Videoinformationen, Einsparungen im Vertrieb usw. usf..

Also ich fand das Ganze auf jedenfall interessant, auch wenn wir in Europa damit vermutlich frühstens in ein paar Jahren rechnen können.


GDC 09: OnLive Full Press Conferenc

Googles Supertelefon “Nexus One”

Liebe Leser des Blickwerfers, ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Sven (mit V!) und ich werde dem Swen (mit W) hier auf Blickwerfer.de ein wenig unter die Arme greifen, indem ich gelegentlich Artikel schreibe. Ich habe viele Interessen, unter anderem das World Wide Web, Filme, Musik und Technik. Ich hoffe, dass ich euch für meine Themen begeistern kann und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Swen.

Am Dienstag dieser Woche hat Google um 19 Uhr unserer Zeit (10 Uhr in Mountain View) sein erstes, eigenes Smartphone – oder wie Google es nennt “Superphone” – vorgestellt. Die Ankündigung war keine Überraschung, denn schon die letzten Wochen geisterten etliche Gerüchte um das Google-Mobiltelefon in der Blogosphäre herum. Ich habe die, für Google meiner Meinung nach relativ klein gehalten, Pressekonferenz über einen inoffiziellen Videostream verfolgt. Bahnbrechende Neuigkeiten gab es nicht, so haben sich die meisten Gerüchte bewahrheitet.

Googles erstes Smartphone "Nexus One"

Googles erstes Smartphone "Nexus One"

Die schlechte Nachricht zuerst: Das Nexus One wird vorerst nur in den USA über den Google-Shop verkauft und kostet dort bei Abschluss eines T-Mobile-Vertrags $180, als unsubventioniertes Telefon ohne SIM-Lock $530. Der europäische Markt folgt im “Frühjahr“.

Das Nexus One basiert auf der neusten Version 2.1 von Android, ein freies Betriebssystem und Software-Plattform für mobile Geräte, das von der Open Handset Alliance entwickelt wird, an der Google maßgeblich beteiligt ist. Die größten Neuerungen der Version 2.1 sind hauptsächlich ästhetischer Natur. Auf dem YouTube-Kanal kann man das Nexus One in Aktion sehen und ich muss sagen, das Benutzer-Interface sieht sexy aus! Android enthält unter anderem Anwendungen für E-Mail, einen Web-Browser, Navigation (Google Maps Navigation) und Google Earth.

Die Hardware besteht aus einem Multi-Touch AMOLED Display mit einer Auflösung von 480×800 Bildpunkten, wobei die mitgelieferten Anwendungen (aus patentrechtlichen Gründen?) zur Zeit nur Single-Touch unterstützen. Angetrieben wird das Gerät von einem 1 Ghz Snapdragon-Prozessor, der dem System laut Testberichten gegenüber anderen Android-Telefonen schnellere Reaktionszeiten beschert. Weiterhin enthält das Nexus One 512 MB RAM, 512 MB ROM und eine 4 GB microSD-Karte, die mit einer bis zu 32 GB bestückten Karte ausgetauscht werden kann. WLAN und Bluetooth sind selbstverständlich auch an Bord. Telefonieren kann man damit übrigens auch, und zwar in GSM- und UMTS-Netze, wobei GPRS/EDGE und HSDPA/HSUPA unterstützt werden. Überdies enthält das Gerät eine 5-Megapixel-Kamera, GPS-Empfänger, Kompass sowie Licht-, Annäherungs- und Beschleunigungssensoren.

Das klingt wirklich alles toll und das Smartphone sieht insgesamt sehr schick aus, doch eine Sache stört mich: der Preis. Zwar ist ein iPhone ohne Vertrag immer noch mehr als doppelt so teuer wie ein Nexus One, doch hätte ich von Google hier erwartet, dass sie die innovative “Google-Strategie” bei der Vermarktung Ihrer Produkte gehen: Produkt günstig auf den Markt bringen und anschließend durch Werbefinanzierung oder Zusatzdienstleistungen verdienen. Als Einnahmequelle sehe ich hier unter anderem den Android Market, also die Plattform, wo Apps (altdeutsch Anwendungen) für Android-Geräte gekauft bzw. kostenlos heruntergeladen werden können. Auch hätte ich mir einen günstigeren Preis zu Gunsten der Verbreitung von Android gewünscht, denn das offene Android-System ist dem iPhone meiner Meinung nach technisch und ideologisch überlegen.

Warum Google hier nicht an der Preisschraube gedreht hat, um das Wachstum von Android zu fördern, ist mir schleierhaft. Denn: Mehr verkaufte Android-Telefone bedeutet mehr Android-Nutzer und -Entwickler, bedeutet mehr Android-Apps und bedeutet letztendlich mehr Umsatz über den Market.

Ich werde nun erstmal abwarten, denn für dieses Jahr sagen Marktforscher 50 neue auf Android basierte Geräte und Preise unter 100€ (ohne Subventionierung) voraus. Es bleibt spannend!

Zwei Ventilatoren und ein Papierflieger

Hier hat jemand lange ausprobiert, welche Größe ein Papierflieger braucht, um zwischen zwei Ventilatoren zu fliegen (schweben). Eigentlich ist das nichts anderes als das was bei echten Flugzeugen auch passiert. Aber ich finde es cool und deswegen landet es hier auf meinem Blog.

Verblüffende HD Display Standuhr

Diese Standuhr vermittelt dem Betrachter den Eindruck, jemand würde sich hinter der Uhr befinden und fortwährend die Zeiger mit einem Permanent-Marker, entsprechend der aktuellen Uhrzeit, zeichnen. In wirklichkeit handelt es sich jedoch um ein hochauflösendes HD Display, welches einen 24 Stunden Loop wiedergibt. Ich frage mich, wie der arme Mann das durchgehalten hat 24 Std. am Stück Zeiger zu zeichnen. Immerhin musste er das ja mindestens einmal tun.

Gesehen bei: Unplggd

Der Mensch als Industriepalast

Eine anschauliche industrielle Animation, wie es im Menschen aussehen könnte. Mich würde mal interessieren, welcher der Pappnasen im Kopf für den Liebeskummer verantwortlich ist.

Der Mensch als Industriepalast [Man as Industrial Palace] von Henning Lederer auf Vimeo via Street Anatomie

Papier-Plattenspieler…mal ganz ohne Strom

Simon Elvins baute diesen komplett aus Papier bestehenden Plattenspieler und er funktioniert sehr gut. Um die Platte abzuspielen, muss man die Kurbel im Uhrzeigersinn drehen. Die Spitze des Trichters nimmt den Ton auf und es ertönt der jeweilige Song. Erstaunlich wie einfach Technik sein kann.

Papier Plattenspieler

Hier sieht man das Ganze nochmal in Bild und Ton

Gesehen bei: Analog Apartment

Neues Stealth-Boot gegen Walfänger

Die Sea Shepherd Conservation Society hat ein neues getarntes Powerboot “Ady Gil”, zur Bekämpfung des Walfangs. Der Trimaran (nicht Catha-Maran) wird mit Biodiesel betrieben und erreicht eine Geschwindigkeit von 40 Knoten. Von Außen ist er mit einer schwarzen radarabsorbierenden Farbe beschichtet, sodass die Anti-Walfänger nicht aufgespürt werden können. Dieses Boot hat es bereits geschafft in 60 Tagen ein Mal um die Welt zu fahren.

adygil

Aber irgendwie erinnert mich das Boot doch an das hier! :D

Quelle: Sea Shepherd Conservation Society

Der interaktive 3D Schaufenster-Hund

Karolina Sobecka startete in New York ein neues Projekt namens “Sniff”. Sniff ist eine interaktive 3D Projektion, eines Hundes, auf einer Schaufensterscheibe. Der Hund ist zwar computergeneriert, aber er besitzt eine Persönlichkeit. Er reagiert unterschiedlich auf Gestiken und Bewegungen der vorbeilaufenden Passanten. Er folgt ihnen an der Schaufensterscheibe entlang, merkt wenn sich eine Gruppe um ihn versammelt hat und zeigt seine Kunststücke. Die nötige Software für dieses Vorhaben wurde von Jim George entwickelt.

Gesehen bei: ThePresurfer

“Fisting Attacken” im Internet nehmen weiter zu

Ach deswegen tut mir der Hintern so weh, wenn ich meine Mails abrufe.