Archiv für die Kategorie ‘KUNST’:

S/W Fotografie von Michael Schmidt

Das Haus der Kunst in München präsentiert 390 Werke von Fotograf Michael Schmidt. Der gebürtige Berliner und ehemalige Polizist, bewegt sich seit 45 Jahren im Bereich der S/W Fotografie. Ihm ist das Satte zu grafisch und deshalb zu gefällig. Die grandiose Retroperspektive “Grau als Farbe” zeigt: Plätze, Menschen, Häuserecken uvm. Im letzten Raum der Ausstellung bekommt der Besucher einen Eindruck, wie der Fotograf denkt. Videos werden auf die Museumswand projeziert. Eine Hand schlägt die Bilder wie in einem Buch, auf vier verschiedenen Projektionen um. Schaut es euch einfach an, wenn ihr in der Nähe seid. Es ist beeindruckend. Ihr werdet überrascht sein was für eine Fülle von Fotografien auf euch warten. Die Ausstellung geht noch bis zum 22. August 2010 und findet im Haus der Kunst (München) statt.

Sorry für die kleinen Bilder, aber ich bekam die so zugeschickt.

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Freie, unabhängige Orte der Kultur und Bildung?

Träumt weiter Leute, unsere Museen sind es jedenfalls nicht – nicht mehr. Falsch installierte Brandschutzklappen erforderten angeblich die Schließung der Galerie der Gegenwart (Hamburger Kunsthalle) bis Herbst, hieß es vor einigen Wochen. Dass das wohl nicht stimmen kann war wohl den meisten sofort klar. Auf einmal hieß es, die Brandschutzklappen könnten doch während des normalen Betriebs ausgetauscht werden. Was man sich nun fragt ist, was hinter diesen ganzen Rauchkerzen steckt, die immer wieder von einigen Museen gezündet werden. Es sind Warnschüsse! Warnschüsse dafür, dass hierzulande die Kultur und die Bildung nicht mehr frei sind. Ein Warnschuss stellvertretend für alle deutschen Museen.

kunsthalle

Das Geld wird knapp. Schon seit Jahren streichen Kommunen, Länder und der Bund die Gelder. Anscheinend sehen die Kommunen und Länder die Kultur als freiwillige Aufgabe an, die nicht zwingend von Steuergeldern bezahlt werden müsste. Möchte ein Museum etwas neues anschaffen, um Kultur und Bildung nicht einrosten zu lassen, muss es lokal dafür betteln gehen. Für Großausstellungen müssen dafür die Klinken von Großkonzernen poliert werden. Nur so lassen sich noch solche Projekte finanzieren. Da soll mir nochmal jemand erzählen, die Bildung und Kultur wäre hierzulande frei, wenn Bund und Länder sie einfach sich selbst überlassen. Wofür zahlen wir Steuergelder? Doch nur noch um das Faß ohne Boden mit Watte auszustopfen. Wo in Bildung und Kultur nicht investiert wird, schaufeln wir unser eigenes Grab. Die Museen sind Teil des globalen Marktes geworden. Money Rulez The World.

Für den laufenen Unterhalt der Hamburger Kunsthalle, haben sich die öffentlichen Geldgeber bisher zuständig gefühlt. Allerdings soll die Hambugrer Kunsthalle nun ein Defizit von 200.000 Euro selbst einsparen. Das ist nicht möglich, sodass sich diese dazu gezwungen fühlt, die Luken dicht zu machen.

Leider muss ich dazu sagen, ist die Hamburger Kunsthalle auch einiges selbst schuld. Den Kunstmarkt haben eben alte Meister wie: Picasso, Giacometti und Manet, dieses Frühjahr zurückerobert. Reagiert wurde darauf, seitens der Museumsdirektion, bisher nicht. Es bleibt abszuwarten wie sich die Situation in der Hamburger Kunsthalle (lol hätte fast Kunstszene geschrieben) und auch die Gesamtsituation der deutschen Kulturlandschaft entwickelt.

Ich finde Einsparungen sollten keinesfalls auf Kosten der freien Bildung und Kultur gehen. Das ist unser Grundrecht und dafür zahlen wir Steuern, weil wir unsere Grundrechte akzeptieren wollen und sie natürlich auch einfordern dürfen.

Sonic Pavilion – Der Erde beim Drehen zuhören

Doug Aitken, 1968 im kalifornischen Redondo Beach geboren, begann seine Karriere als Produzent von Werbefilmen und Musikvideos. Seine ersten Gallerieausstellungen erschienen in den 90er Jahren. Seine bildmächtigen Werke bewegen sich zwischen Medienkunst und Popkultur, ohne wirklich das eine noch das andere zu sein. 1999 gewann er für seine Installation “Electric Earth” den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig. Aitken ist für seine gigantischen Installationen bekannt, beispielsweise SLEEPWALKERS, bei der er um und am Museum für Modern Arts in New York 7 Fassaden mit gigantischen Videoanimationen beleuchtete.

Wirklichkeit und Fiktion sind für Aitken gleichermaßen porös. Er sagt, es gehe ihm um “eine Idee der Alchemie”, darum, “diese Zutaten zu nehmen und sie gegeneinanderzureiben, bis es eine Brechung gibt”.

Zu Aitken’s neuen Werken zählt der “SONIC PAVILION“. Dafür errichtete er im brasilianischen Urwald auf einem Platau einen Pavilion. In diesem Pavilion wurde ein 200 Meter tiefes Loch gebohrt. Besucher des Pavilions haben in diesem Pavilion eine fantastische Aussicht auf den Urwald und hören nichts außer das Drehen der Erde. Das 200 Meter tiefe Loch, macht die Bewegungen der Erdplatten hörbar.

Hightech-Kunst aus Musikvideo

Nick Hardeman macht Kunst aus Musikvideos. Hierbei wird das Musikvideo Mo Money Mo Problems von Puff Daddy und Mase,  mittels eines Algorithmus auf künstlerische Weise neu visualisiert.

Der Algorithmus erkennt Kanten im Bild und versucht, Bewegung von Frame zu Frame, mit dem ersten Frame als Ausgangspunkt, visuell darzustellen. Der Ursprung, als Vektorgrafik dargestellt, sind die Kurven der Bewegung. Die Punkte stellen die Pixel in der Kanten dar, deren Größe durch den Abstand von ihrem bisherigen Standort abhängen. Je höher der Abstand, desto größer der Kreis. Die Farbe und Lage der Punkte werden durch die entsprechenden Pixel in diesem Rahmen bestimmt. Die bunten Trainingsanzüge von Puff Daddy und Mase, in den dunklen Hintergründen getragen, sorgen für schöne Farbkombinationen. Das Einzige was manuell hinzugefügt wurde, ist die Hintergrundfarbe.

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via creativeapplications

Der Algorithmus erkennt Kanten im Bild und versucht, Bewegung von Frame zu Frame-Trace, mit dem ersten Frame als Ausgangspunkt. Der Ausgang ist als Vektorgrafik dargestellt, stellen die Kurven der Bewegung. Die Punkte stellen die Pixel in der Flanke erkannt, deren Größe durch den Abstand von ihrem bisherigen Standort, der weiter bestimmt, je größer der Kreis. Die Farbe und Lage der Punkte werden durch die entsprechenden Pixel in diesem Rahmen bestimmt. Die bunten Trainingsanzügen von Puff Daddy und Mase in den dunklen Hintergründen getragen sorgen für gute Tracking und schöne Farbkombinationen. Die einzigen Bilder manuell hinzugefügt ist die Hintergrundfarbe.

Atemberaubende Architektur – Cleveland Klinik

Die neue Cleveland Klinik besteht auf seiner Außenseite aus einer Stahlkonstruktion, welche die Komplexität des menschlichen Gehirns widerspiegeln soll. Das Gebäude wurde vom Architekten Frank Gehry entworfen und ist auf die Erforschung von Krankheiten, die das Gehirn degenerieren, spezialisiert. Haha, mein Gehirn ist komplexer, wetten? Das Design der Klinik finde ich ziemlich gelungen. Aber irgendwie wird mir schwindelig, wenn ich die Fassade anschaue.

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via Fubiz

CATHA GOES COLOGNE

3 Tage 2 stuttgarter Mädels in Köln

Von Sonntag bis Dienstag Abend besuchte Catha von lashout.de und ihre Mutter das schöne Köln, das heißt mich und Cathas’ Hochschule, die wir heute besichtigten oder besser gesagt, einen Blick hinein warfen. Am Sonntag um 15:05 Uhr fuhr der Zug aus Stuttgart, ungewöhnlich pünktlich, in Köln ein. Ich empfing die beiden Stuttgarterinnen mit einem selbstgebaschteltem Schild. Das Schild sieht man zur Hälfte auf dem Bild wo Catha erschöpft auf ihrem Bett liegt. Ein Foto vom ganzen Schild kann ich nicht machen, denn Sie nahm es mit nach Stuttgart; “Isch papp mir des an die Wand“:D Nachdem ich Catha und ihre Mutter begrüßte, machten wir uns auf den “langen” Weg zu ihrem Hotel. Aber ich glaube der Weg lohnte sich. Die Beiden fanden das Hotel recht “cool”, es ist ein Art-Hotel, mit viel Kunst und ausgefallener Architektur. Ich dachte mir, dieses Hotel passt am besten zum Anlass. Die Fotos zum Hotel und den Zimmern hat alle die Catha, weil ich dort nicht fotografierte. Dort schenkte Catha mir auch meine geliebten Schabspätzle “schwäbische Art” und zwei Karten für die Stuttgarter Wilhelma, wo ich mit ihr Schmetterlinge fotografieren werde. Außerdem noch eine Schmetterlingskarte mit Textsch =) Ich habe mich sehr darüber gefreut, weil wir schon lange vor haben die Schmetterlinge in der Wilhelma zu fotografieren. Im Anschluss zeigte ich den Beiden die Altstadt, sowie die Haupteinkaufsstraßen und bestieg mit ihnen den DOM bis in die Spitze. Nachehr ging es dann ins Brauhaus FRÜH, in dem wir versackten. Die beiden haben sich wacker geschlagen, denn Kölsch ist ja nicht ihr Bier in Stuttgart =) Zum Schluss begleitete ich Catha und ihre Mutter ins Hotel wo wir ein Bier namens “Wulle” tranken, welches Cathas Mutter aus Stuttgart mitbrachte. Es ist herber als Kölsch, aber mir hat es geschmeckt. Catha wird bestimmt noch darüber bloggen, deswegen werde ich hier mal nicht zu viel erzählen.

Es waren sehr tolle 3 Tage mit Catha und auch ihrer Mutter. Ich denke ein Highlight war das gemeinsame Abendessen im Mongo’s =) Das hat sehr gut geschmeckt. Auch das Biertrinken auf dem Dach des Hotels fand ich toll. Es war dunkel und man sah am Horizont nur noch das Restlicht der bereits untergegangenen Sonne, bis die Lichter der Stadt die Sonne ablösten. Catha machte Geistfotos von sich am Rande des Hoteldachs^^ Gut fand ich vor allem, dass wir nicht auf dem offiziellen Hoteldachbereich tranken, sondern dort wo man nicht hin durfte. Wir hatten von dort aus einfach die beschte Aussicht auf Köln bei Nacht. Danach wollten wir durch die Clubs ziehen, aber wir mussten sehr schnell erfahren, dass die Clubs nicht auf hatten wegen Feiertag und den darauffolgenden Werktag. Aber ich denke wir haben trotzdem irgendwie das Beste daraus gemacht. Wir haben bestimmt 50 Bilder von uns gemacht, mit einem seltsamen gelben Vogel im Hintergrund, der auf die Wand eines Gebäudes gemalt war. Es war trotz geschlossener Clubs ein sehr lustiger Abend. Wir haben viel gelacht und gequasselt und gerechnet wie lange es noch dauert bis sie hier heHr kommt :D  Beim nächsten Mal, werden wir das Clubbing aber nachholen. “Isch hab noch nie a Club gesehn wo ma Obscht esse kann“. “Hascht du die Tampons aufm Klo gsehe?” Ich freue mich schon riesig auf die Wilhelma und die Rams-Ausstellung in Frankfurt, die ich mit Catha besuchen werde. Klasse fand ich auch, wie Catha und ihre Mutter mich ständig retteten, wenn ich meine Kamera oder mein Handy habe liegen lassen.^^ Cathas’ Schwäbisch finde ich irre genial. Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn sie frech auf schwäbisch Dinge kommentiert :D Ich sag nur: “Schoko…” ;) Catha hat in ihrem iPhone Zitate von mir notiert, die ich nichtmal kenne. Sie meinte sie wird sie auf ihrem Blog veröffentlichen. Ich bin mal gespannt was ich gesagt habe :D Riesig gefreut hat mich auch, dass ich Cathas Mutter endlich persönlich kennen lernen durfte. Catha hat eine absolut coole Mom =) Was wir auch erleben durften, waren komische Menschen, die aber iwie auf ihre Art und Weise lustig waren, ohne es zu wissen. Ich sag nur: “Die Haaaare und das Kleiiid, wie ein Määäädschen” ;D

Übrigens fand Catha ihre Hochschule toll, obwohl wir nur einen schnellen Blick rein warfen. Freut mich, dass sie ihr gefällt. Ich hatte so meine Bedenken, weil die Gegend und auch die Gebäude und Räumlichkeiten einem stilechten Künstlerviertel mit allen Ecken und Kanten glichen. Mir gefiel das sowieso von Anfang an und es freut mich umsomehr, dass es Catha auch gefällt. Gegenüber kann sich Catha dann ihr Motorrad kaufen, denn dort ist Harley Davidson ;D Sorry für diesen recht chaotischen Blogeintrag, aber ich habe kaum geschlafen, wollte aber unbedingt drüber bloggen und “meiner Freude freien lauf lassen” :) Catha wird meinen Blogeintrag sicherlich ergänzen. Ich freue mich auf ihren Beitrag :) Wir haben so viele Dinge gesehen, gehört, gerochen und erlebt, dass man wahrscheinlich ein Buch drüber schreiben könnte. Aber was eigentlich zählt ist, dass es wundervolle 3 Tage waren :)

Hier mal ein paar Bilder aus meiner Kamera und meinem iPhone. Schaut euch die Bilder einfach an. Ich kann nicht alle hier hochladen, denn das sind viel zu viele und für einige würde ich sowieso auf dem Scheiterhaufen enden, wenn ich die hier zeige ;D


Art-Hotel

Das Art-Hotel von Catha und Martina (Cathas Mom).

Schloafen

Catha müde in ihrem Bett :)

Melatenfriedhof

Wir fotografierten auf einem fast 200 Jahren alten Friedhof, dem kölner Melatenfriedhof (Zentralfriedhof).

Schokoladenmuseum

Omnomnomnom im kölner Stollwerk Schoko…ladenmuseum ;)

Seilbahn

Ich lud Catha und ihre Mom zum Essen ein, im Mongo’s. Es war sehr lecker und lustig. Vor allem der Aperol-Sekt war vorzüglich :) “Hallööcheen“^^ Um zum Mongo’s zu kommen, mussten wir zum Triangle-Tower auf der anderen Rheinseite. Ich dachte mir, wenn wir schon auf die andere Seite müssen, dann stilvoll. Also stiegen wir in die Seilbahn, die uns auf die andere Rheinseite beförderte. Catha hatte ganz schön Bammel davor, aber kaum waren wir in der Luft, fotografierte sie auch schon. Am Ende zeigte ich ihr den kölner grobkörnigen Strand und die nackten Menschen in den Claudius Thermen. “Guck maaa, die sinsch ja alle nackt” :D

Catha

Als wir sicher mit der Seilbahn auf der anderen Rheinseite ankamen, durchquerten wir die Freizeitwiesen und fotografierten dabei Blumen und ich erwischte sogar einen Schmetterling.

Butterfly

Catha

Catha und ich fotofierten uns gegenseitig. Haha.

Hoteldach

Auf dem Hoteldach. Wahnsinns Ausblick :)

Sunrise

Schienenromantik^^ “Boar guck moar wie die Sonne leuschtedd” :D

Catha

Abendlicht einfangen mit Catha. Hehrlich^^

Touris

Catha und ihre Mom schauen sich den beleuchteten DOM näher an. Der Blick. Hihi. Ein exzellentes Touri-Staunen =)

Karte

Die Karte von Catha, die beim Geschenk dabei lag.

Karte

raue Nudeln

Ich liebe raue Nudeln aus dem Schwabenland :p

Wilhelma Karten

Wirklich toll!!! Die Wilhelma Eintrittskarten. Ich freu mich auf die “Schmeddaarlinge” <3

Abschied

Der Abschied am kölner Hbf. Wir setzten uns auf den Boden und warteten bis die 15 Minuten Zugverspätung verstrichen. Als die beiden in den Zug gestiegen sind, ging ich dann traurig nach Hause. Ich gewöhne mich schnell an Besuch und bin immer traurig, wenn es toll war und der Besuch dann auf einmal nicht mehr da ist.

Nachtrag: Catha hat nun auch einen Blogeintrag über ihren Besuch in Köln verfasst. Ein sehr schöner Beitrag mit noch schöneren Bildaarn als hier =) Einfach Schoko… ihr Beitrag.

Tiltshift-Timelapse – Einmal Kirmes und zurück

Tilt-Shift Videos gibt es ja derzeit wie Sand am Meer, doch bin ich immer wieder überrascht wie gut das manche realisieren. Dieses Tilt-Shift Timelapse Video ist ein Studienprojekt der FH-Düsseldorf. Dazu fotografierten sie letzten Sommer an fünf Tagen die Düsseldorfer Kirmes und setzten die einzelnen Bilder im Timelapse zusammen. Der Tilt-Shift-Effekt bewirkt, dass Reales wie ein Miniaturschauplatz aussieht. Dazu noch die typische Rummel-Melodie und das Szenario ist perfekt. Vielen Dank für das Zusenden, dieses tollen Videos. Das habt ihr echt gut hingekriegt.

Dass nicht jedes Tilt-Shift Video gut sein muss, nur weil der Tilt-Shift-Timelapse-Effekt verwendet wurde, seht ihr im folgenden Video. Hier hat der Macher einige Fehler gemacht. Für mich ist der größte Fehler, aus künstlerischer Sicht, die Aufnahme eines Zugunglücks. Hier seht ihr die Bergungsarbeiten des Zugunglücks 2010 in Stuttgart. Zugunglücke, auch wenn nur ein Mensch leicht verletzt wurde, sollten meiner Meinung nach für diese Kunstprojekte nicht verwendete werden. Das finde ich pietätlos und hat mit Kunst nichts am Hut!

Produktdesignausstellung in FFM mit Dieter Rams

Am Samstag den 22. Mai 2010 startet in Frankfurt a.M. die Ausstellung “Less and more. Das Design Ethos von Dieter Rams”. Über 500 Exponate werden auf 1000 Quadratmetern im Museum für angewandte Kunst ausgestellt. Die Ausstellung geht bis zum 05. September 2010.

4602293304_06cb0f6888(BRAUN Uhrenradio ABR 21 – Dieter Rams Design)

Dieter Rams war von 1955 bis 1995 bei der Firma Braun als Designer tätig und wurde 1961 dort zum Chefdesigner ernannt. Rams setzte mit seinem Gestaltungsteam neue Maßstäbe im Bereich des Produktdesigns, welche noch heute weltweit größte Anerkennung unter jungen Designern finden. Besonders faszinieren Rams Designs durch ihre Schlichtheit und reduzierte Form. Außerdem war Rams ab 1957 als Möbelgestalter tätig. Das Unternehmen “Vitsoe” produziert bis heute ausschließlich nach den Entwürfen von Dieter Rams Möbelstücke.

Schwerpunkt der Ausstellung “Less and more. Das Design Ethos von Dieter Rams” sind sowohl der historische als auch der gestalterische Kontext zu Dieter Rams. Kursorisch werden die wesentlichen Positionen seiner ästhetischen und funktionalen Gestaltung gezeigt. Auch die bisher nicht veröffentlichten Modelle und Entwürfe von Rams und seinem Team, werden gezeigt um den Entwurfsprozess und die spezifische Designmethodologie zu rekonstruieren. Ausführlich dargestellt wird auch das Corporate Design sowie die Werbe- und Printmedien von Braun und Vitsoe.

Das typische “Braun-Design” von Elektrorasierern, Weckern, Haartrocknern und Radios, kennt ihr ja sicherlich alle. Aber sogar in Apples iPod steckt vermutlich Rams. Es ist verblüffend wie der Apple iPod vom Design her an das Taschenradio T3 aus dem Hause Braun erinnert. Das rührt vermutlich daher, dass Rams die Designsprache fundamental veränderte und heute noch vielen Designern als Inspirationsquelle dient. Rams hat wichtige Thesen aufgestellt, was gutes Design ausmacht. Zu seinen 10 Thesen zählt zum Beispiel: Unaufdringlichkeit und Langlebigkeit – “gutes Design macht ein Produkt brauchbar”.

Ich kann nicht behaupten als Student einen Wecker zu benutzen, außer für Prüfungen stelle ich mir mal mein Handy, damit ich nicht verschlafe. Aber mein Vater schwört seit mehreren Jahrzehnten auf seinen Wecker von BRAUN. Er sagt: “Das Ding ist für die Ewigkeit gebaut”.

braun.ipod(BRAUN Taschenradio und der Apple iPod)

Die Ausstellung zeigt jedoch nicht nur die umfangreiche Gestaltungswelt von Dieter Rams, sondern widmet sich auch der internationalen Zukunft unserer Produktwelten. Wer Interesse hat, diese Ausstellung zu besuchen, der kann sich über das Kontaktformular bei mir melden. Die Firma BRAUN stellt mir freundlicherweise Tickets für die Ausstellung zur Verfügung, bei der ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken möchte. Tickets bekomme ich, aber ich garantiere nicht, dass jeder der sich meldet Tickets bekommt. Schreibt mich einfach an und ich sehe was ich machen kann.

Ich werde die Ausstellung voraussichtlich mit Catha von lashout.de besuchen, die vor kurzem ihre Abschlussarbeit zum Thema “Hausbar” fertig stellte. Steckt da etwa auch Rams drin? Schaut es euch einfach mal an.

Fotoquelle: Braun_DE @ Flickr

Abstrakte Sonar Musikanimation

Eine abstrakte Sonar Musikanimation von Renaud Hallée. Ich mag es :)

(via)

José Parlá’s CITYSCAPES

José Parla ist Meister der Texturen. Seine überlagerten Bildern tragen den Zeitgeist der Straßen jeder Stadt von jedem Ort der Welt. Parla’s Buch “CITYSCAPES” besteht aus über 140 Seiten beeindruckender Werke des Künstlers (Fotografie von David Perez Shadi, Stefan Ruiz, und Davi Russo mit Essays von Manon Slome und Michael Betancourt). CITYSCAPES stellt die erste Monographie des Künstler dar und wurde anlässlich seiner legendären Show von Al Moran während der Art Basel 2006 veröffentlicht. Also ich habe mir das Buch gerade bestellt. Für 38$ ist es bei OHWOW erhältlich.

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